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Nachrichten vom liedersaenger

Allgemein

  • Danke!

    Meine Mutter hatte eine vornehme Tante im Westen, die ihre Briefe mit der Schreibmaschine schrieb, was mir ungeheuer gut gefiel. Diese Tante hatte  wiederum einen guten Freund in Hannover, mit dem sie in späteren Jahren zusammenzog und der ihr in dieser Zeit ein guter Gefährte wurde. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich eine…

  • Ich wollte über die aktuelle politische Situation schreiben. Aber dann fiel mir zum Glück ein, dass sie das ja schon immer in den Zeitungen machen. Wer etwas über die aktuelle politische Situation erfahren will, wird also sowieso eher Zeitung lesen. Darum schreibe ich jetzt über Silberfischchen. Silberfischchen sind ein unangenehmes Thema, ein heißes Eisen gewissermaßen.…

  • Bei näherer Betrachtung erweisen sich alle Menschen als verrückt. Die Verrücktheit gehört gewissermaßen zum Menschsein dazu. Es ist seltsam, dass es Institutionen gibt, in der die Gesellschaft Verrückte behandeln lässt, denn die Verrücktheit entsteht ja erst durch den Kontakt mit der Gesellschaft. Man wird in sie hineingeworfen und dann muss man ihr als schutz- und…

  • Ich fahre zur Zeit sehr oft mit der Bahn. Zuerst muss ich nach Berlin, dann weiter nach Leipzig, von dort nach Zwickau und dann ins Erzgebirge Richtung Johanngeorgenstadt. Das ist jedesmal eine schöne Reise. Wenn alles klappt. Meistens ist das so. Einmal fuhr die Erzgebirgsbahn nicht wegen Eis und Schnee. Die Frau, die ich liebe…

  • Es war einmal ein Huhn, das lebte in lauter Glück und Freude und es war darüber ganz froh und vergnügt. Und es sprach bei sich selbst: Ich bin doch ein rechtes Glückshuhn, ja! Dass ich alle Tage so voller Freude aufwache und den lieben langen Tag lang froh und vergnügt bin, ja, das ist doch…

  • Meine Freundin ist schön. Außerdem ist sie sehr klug. Als ob das alles nicht schon mehr als hervorragend wäre, kann sie – unter anderem – auch noch kochen. Da ich bei Schönheit und Klugheit nun mal nicht mehr aufholen kann, will ich doch versuchen, in punkto Kochen wenigstens gleichzuziehen. Ich habe sie genauestens dabei beobachtet,…

  • Während die Oktobersonne ihre Strahlen noch einmal wie ein Friedensangebot über die Erde streichen lässt, liege ich flach auf dem Rücken und töte Bakterien. Dazu verschlinge ich alle acht Stunden eine riesige Penicillin-Tablette. Dann warte ich. Es ist eine schöne Beschäftigung, die ich aber zehn Tage lang durchhalten muss, um alle Bakterien auszumerzen. An mir…

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