Es hat wieder etwas länger gedauert, aber nicht so lang wie beim ersten Mal. 2016 erschien „Alter Kahn“ und für dreizehn Titel griff ich damals ganz tief in meine persönliche Musikkiste, zurück bis ins Jahr 1987. Neunundzwanzig Jahre für dreizehn Lieder. Diesmal habe ich es in fünf Jahren geschafft und es sind wieder dreizehn Lieder. Die Hoffnung, es beim nächsten Mal in drei Jahren zu schaffen, muss also nicht als zu kühn von der Hand gewiesen werden. Dann mache ich auch vierzehn Lieder, oder meinetwegen fünfzehn. Als zusätzliche Steigerung und um die abergläubische Musikbranche nicht weiter zu verschrecken. Aber die dreizehn ist eben auch eine Glückszahl.
Das dreizehnte Monatsgehalt zum Beispiel. Das war eine schöne Sache und ich kenne jedenfalls niemanden, der es wegen der „dreizehn“ abgelehnt hat. Und mein Geburtstag, der neunzehnte April, fiel im Jahr meiner Geburt bekanntlich auf einen Freitag den dreizehnten. Gestern hatten wir nun wieder einen Freitag, den dreizehnten und das war der Tag, an dem zwei meiner drei Kinder erste Anzeichen der Genesung von einem Virus-Infekt zeigten. Andererseits entwickelten das dritte Kind und ich gestern genau die Symptome, die bei den zwei Kranken gerade schwächer wurden. Sei’s drum! Irgendwo müssen sie ja hin, die Symptome.
Die neue CD heißt nun „Die Drei am Fenster“. Auch und gerade beim Titel muss man nun wirklich die abergläubische Musikbranche berücksichtigen und nicht etwa auch noch in den Titel leichtsinnig eine dreizehn hineinschreiben. Leicht hätte es ja auch ‚Die Dreizehn am Freitag‘ heißen können. Ja, ich gebe zu, dass ich diesen Titel einmal erwogen hatte. Aber dann hätte ich die CD verschenken müssen und angehört hätte sie sich wahrscheinlich trotzdem keiner. Die Zugeständnisse beim Titel sind also gemacht. Jetzt gehe ich sogar noch einen Schritte weiter. Die ersten Dreizehn, die auf diesen Post antworten kriegen die CD zum Freundschaftspreis von 10,00 EUR statt der regulären 15,00 EUR, die ich eigentlich dafür nehmen muss. Geschenkt bekommt sie nur meine schöne Frau, ohne die kein einziges der dreizehn Lieder jemals entstanden wäre. Zum Valentinstag.



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