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Nachrichten vom liedersaenger

Alltag

  • Wenn es keine Streaming-Dienste gäbe, müssten wir zu den Großeltern ziehen.

  • Wenn man heutzutage und hierzulande an zwei Menschen vorbeigeht, die sich unterhalten, kann man im Vorübergehen immer zweierlei heraushören, wenn man der Landessprache halbwegs mächtig ist. Es geht immer darum, wie schlimm alles geworden ist und das alles auch noch in diesem System. Manchmal heißt es auch Scheiß-System. Was genau schlimmer geworden ist und welches…

  • Wenn man mal von den Wochenenden und Urlauben absieht, die Nächte nicht wären und wenn man sich die Nachmittage wegdenkt, dann wäre das Leben mit drei kleinen Kindern sozusagen das Himmelreich. Damit man sich aber nun noch auf das Himmelreich freuen kann, hat der liebe Gott eben die Nachmittage, die Nächte, die Wochenenden und die…

  • Im dritten und letzten Teil dieser Reihe, die einmal als „Erzgebirgs-Trilogie“ in die Literaturgeschichte eingehen soll, muss es nun nach den erdgeschichtlichen Abhandlungen folgerichtig um Natur und Bevölkerung gehen. Mir war damals nicht klar, dass ich schon jahrelang sowohl erzgebirgisches Kulturgut pflegte, als auch mit dem Vugelbeerbaam ein auch als Eberesche bekanntes, hier heimisches Gewächs…

  • Über das Erzgebirge könnte man nun noch sagen, dass es sozusagen in seiner Jugend ganz schön herumgekommen ist. So soll es im Perm vor rund 300 Millionen Jahren wenige Breitengrade nördlich des Äquators gelegen haben. Wie es dann in seine heutige Position am 51. Grad nördlicher Breite geraten ist, kann man wegen der langen Zeiträume…

  • Über die Entstehung des Erzgebirges gibt es verschiedene Geschichten, die jedoch alle eine Gemeinsamkeit aufweisen: Sie sind mir unbekannt. Ich betrachte es auch als müßig, mir entsprechende Informationen zu verschaffen, denn die Erdgeschichte erscheint im Zeitraffer nicht wesentlich anders als die Meeresoberfläche. Mal türmt sich hier etwas auf, mal glättet sich dort etwas und niemand…

  • Wenn meine schöne Frau und ich am Abend aus den jeweiligen Kinderschlafzimmern kommen, bevor der jeweils andere auf der Couch eingeschlafen ist, nutzen wir unsere kinderlose Wachphase hin und wieder zur Planung zukünftiger Ereignisse. Unlängst ging es dabei um die Osterfeiertage. Ich zog meinen Kalender zu Rate und musste festestellen, dass die Terminlage nicht nur…

  • Die Kunst, zu zweit drei kleine Kinder ins Bett zu bringen, kann man nicht lernen. Nichts und niemand bereitet einen darauf vor. Auch bei der Familienplanung sagt einem keiner: „Denkt dran, dass ihr die Blagen jeden Abend irgendwie zum Schlafen bringen müsst.“ Dabei ist es noch eine ganz andere Sache, wenn eines der Kinder krank…

  • Es mag an einem der Tage nach Neujahr gewesen sein, da lag ich im Bett auf dem Rücken und dachte nach. Es war früher Morgen und ich repetierte die Beziehung zwischen Masse und Gewicht. Mir war klar, dass die Masse eine Eigenschaft der Materie ist, die sich nicht verändert, sieht man von relativistischen Effekten ab,…

  • Den Tagen zwischen den Jahren haftet etwas Wunderbares, Märchenhaftes und Geheimnisvolles an. Sie scheinen nur noch sehr lose mit unserer Wirklichkeit verbunden und man ahnt die Welt dahinter. Wer genau hinhört, meint überall Glöckchen klingen zu hören. Was man in diesen Tagen anfängt und zu Ende bringt, wird nicht nur gut. Es bleibt, wenn es…

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